Rückblick

Radtour 2024

Studienreise 2024

Herbstreise nach Thüringen 2023

Mitgliederversammlung mit Ehrungen am 06.10.2023

Es wurde geehrt, gedrückt, gefeiert und getanzt!

Das Seminar pack ma´s - war ein absoluter Erfolg! (7./8. Juli)

Der Kunstraum der Mittelschule St. Georgen in Bayreuth wurde in sekundenschnelle zum imaginären Schulhof, zu einem fahrenden Bus und auch zu dunklen Ecken an einem Bahnhof.

Unsere Ausbilder Ralf und Michi von der Dominik Brunner Stiftung haben uns anschaulich und mit Leichtigkeit gezeigt, wie wir mit unseren Schülern das Präventionsprogramm "pack ma`s" durchführen können. 

Förderung der Zivilcourage, Stärkung von Gemeinschaft und Vertrauen, Umgang mit Konflikten und Gewalt, Förderung der Empathiefähigkeit und Aufzeigen von Handlungsalternativen sind die Ziele der Multiplikatorenschulung. 

Mit dem umfangreichen Kursordner der Stiftung können jetzt die Teilnehmer sofort loslegen. 

Vielen Dank für die Kooperation der Dominik Brunner Stiftung und dem BLLV Oberfranken und BLLV Bayreuth-Stadt.

Vielen Dank an die Familie Lochner für die wunderbare Organisation der Radtour!

Studienreise nach Sardinien 2023

Besuch im Zukunftsmuseum in Nürnberg am 25.03.2023

Kreisverband Bayreuth-Stadt - Besuch im Zukunftsmuseum Nürnberg

Die unaufhaltsame und immer rascher fortschreitende technische Entwicklung führt auch zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Bereichen unseres Lebens.  Wie werden wir in 10, 20 oder 50 Jahren leben? Wie werden wir uns fortbewegen? Wie werden wir wohnen? Wie werden unsere Städte aussehen? Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, machten sich Kolleginnen und Kollegen des Kreisverbandes Bayreuth-Stadt auf den Weg ins Zukunftsmuseum in Nürnberg.

Nachdem sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Bahnhof in Bayreuth eingefunden hatten, ging die Fahrt mit dem Regionalzug nach Nürnberg und nach einem kurzen Spaziergang durch die Nürnberger Altstadt erreichte die Besuchergruppe schließlich das Museum.

Die vorgebuchte Führung begann zunächst in der Station Raum und Zeit, auf der es die sowjetische Raumkapsel Foton 1 zu bestaunen gab, die bereits 1985 einen zwölftägigen unbemannten Flug durchs All absolviert hatte. Bei der Besichtigung des Modells eines Monddorfes der NASA wurden auch Fragen über Sinn und Zweck der Raumfahrt und der Erforschung des Weltalls sowie eines möglichen Nutzens, der sich daraus für uns Menschen entwickeln ließe.

Die Ausstellungen zum Themenbereich Körper und Geist zeigten beeindruckend, über welche Möglichkeiten die moderne Medizintechnik und Biotechnologie bereits heute verfügen und welche Fragen oder auch beängstigende Vorstellungen sich für die Zukunft daraus ergeben können. Welche Krankheiten könnten vielleicht bald besiegbar sein und wie weit sind Genmanipulationen beim Menschen ethisch vertretbar?

Im Themengebiet „System Stadt“ ging es vor allem um die Fragen, wie sich zukünftiges Leben in unseren Städten gestalten lässt angesichts unendlich komplexer werdender Verkehrs- und Umweltprobleme. Zu bestaunen waren die zukunftsweisende Wohnkonzepte und einige zunächst unscheinbar wirkende Exponate, die zeigten, welche Möglichkeiten es bereits jetzt schon gibt, umwelt- und ressourcenschonende Bauelemente aus Beton oder „Backsteine“ aus Pilzgeflecht herzustellen, um klimaschädlichen Zement zu vermeiden.

Schließlich konnten die Besucherinnen und Besucher auf dem riesigen schwebenden Globus in der Abteilung System Erde anschaulich verfolgen, welche Spuren wir Menschen durch unser Verhalten auf dem Planten hinterlassen und welche Auswirkungen unser Handeln auf das System Erde hat.

Sichtlich beeindruckt von den unterschiedlichen Exponaten sowie von ausführlichen Informationen des jungen Studenten, der die Führung übernommen hatte, verließ die Gruppe das Museum, um die anschließend vorgesehene Zeit für einen Restaurantbesuch, einen Stadtbummel oder auch zu einem nochmaligen, individuell gestalteten Gang durchs Museum zu nutzen. Schließlich traf man sich zum Abschluss in einem Nürnberger Traditionslokal, um noch einmal Spezialitäten aus der Noris zu genießen, bevor sich die Gruppe auf den Weg zum Bahnhof machte und dem Regionalzug nach Bayreuth zurückfuhr. Dabei waren angeregte Gespräche über zukünftiges Lehren und Lernen in den Schulen unvermeidlich.

Horst Lochner

Ehrungsabend am 7. Oktober 2022 im Arvenat Kongress Hotel in Bayreuth

3355 Jahre Mitgliedschaft - Ehrung des Kreisverbandes Bayreuth-Stadt

Im fast vollen Konferenzraum des Arvena-Hotels in Bayreuth konnte die neue Vorsitzende Karoline Haußner die zahlreichen Mitglieder und Jubilare begrüßen.

Die Ehrung für die Jubilare von 2021 und 2022, die auf Grund von Corona gemeinsam vorgenommen wurde, übernahm Stefan Ranninger in gewohnter Weise, in dem er den Geehrten besonderen Ereignisse aus ihrem Eintrittsjahr in Bild und Ton zuordnete. So zeigte er für das langjährigste Mitglied mit 75–jähriger Mitgliedschaft aus dem Eintrittsjahr 1946 einen Stimmzettel über den Volksentscheid über die Bayerische Verfassung im Dezember 1946. Die Kollegin war allerdings altersbedingt nicht persönlich anwesend, wurde aber schon von der 1. Vorsitzenden besucht. Von den 54 Jubilaren konnten über die Hälfte die Ehrung persönlich entgegennehmen.

Nach der Ehrung gab es einen kurzen Rückblick auf die letzten Veranstaltungen des KVs. So wurde in zwei kurzen Filmen von Bernd Zimmermann die Radtour entlang der Fränkischen Saale und die Herbstfahrt ins Hohenloher Land und nach Gundelsheim gezeigt.

Danach übernahm für kurze Zeit Horst Lochner die Leitung der Veranstaltung und schlug den isherigen 1.Vorsitzenden auf Grund seiner 25-jährigen Zeit als 1. KV-Vorsitzender und der damit geleisteten guten Arbeit zum Ehrenvorsitzenden vor, was alle Mitglieder einstimmig befürworteten. Neben der Ernennungsurkunde, überreicht von Henrik Schödel, erhielt Bernd Zimmermann eine musikalische Laudatio gesungen von Anne Rauch-Jena und Roswitha Ströbel und unterstützt von allen Mitgliedern im Refrain. Von seiner Nachfolgerin Karoline Haußner gab es noch einen Modellballon mit Inhalt für eine Ballonfahrt in der Fränkischen Schweiz.

Anschließend ergriff der Bezirksvorsitzende Henrik Schödel das Wort und berichtete über die aktuellen Ereignisse im BLLV, vor allem aber auch über einen weiteren großen Fortschritt für die Mittelschullehrkräfte mit dem zukünftigen Einstiegsamt A13, das hoffentlich auch bald die Grundschullehrkräfte erhalten könnten.

Nach dem gemeinsamen Essen am schmackhaften Buffet folgte als besonderer Höhepunkt ein Auftritt von „Zammgebicht“, dem musikalischen Kabarett von Pfarrer Hannes Schott und Stefan Haußner. Mit fränkischem Zungenschlag und wechselnden Instrumenten und Musikstilen präsentierte das Musik-Comedy-Duo Humoriges und Nachdenkliches, Fränkisches und weniger Fränkisches, Kirchliches und Weltliches. Alle Anwesenden waren begeistert von der Vorstellung.

Bernd Zimmermann

Vielen Dank an Bernd für den tollen Bericht!

Rückblick auf die Radtour 2022

Endlich, nach zwei Corona bedingten Ausfällen, konnten die Radlerfreunde, 25 an der Zahl, endlich wieder eine gemeinsame Radtour unternehmen. Diesmal führte sie uns auf dem Radwanderweg "Fränkische Saale" von Bad Königshofen im Grabfeld bis nach Gemünden am Main. Beim Start in Bayreuth erhielt jeder Teilnehmer auch noch von der neuen Vorsitzenden Karoline Haußner ein Halstuch mit einer Widmung zur Radtour.

Zu einem gelungenen Start gehört im KV erst mal die traditionelle Stärkung durch Kaffee und Kuchen, hervorragend vorbereitet und selbst gebacken von Ingrid Lochner. Zunächst ging es einige Kilometer auf einer ehemaligen Bahntrasse flott dahin bis Großeibstadt, dann weiter immer in Flussnähe über Kleineibstadt und Saal an der Saale. Oberhalb dieses kleinen Ortes liegt eine Wallfahrtskirche, ein altes Pilgerziel im Grabfeld. Über Wülfershausen radelte die Gruppe bis nach Hollstadt. Von hier war es dann nicht mehr weit bis Bad Neustadt, wo Pause und Einkehr angesagt waren.

Kurz nach Bad Neustadt ging es bis Nickersfelden. Nach-dem dort ein kurzer steiler Anstieg gemeistert wurde, rollte die Gruppe hinab nach Roth an der Saale und im Flusstal weiter bis zum Kurpark von Bad Bocklet, wo erneut eine Einkehr stattfand.  Das Weiterradeln im Tal der Saale bis zum Zielort Bad Kissingen war dann entspannt zu machen. Dort nahmen die Radler im Hotel Frankenland das Abendessen im „all inclusive“ Stil ein, was die durchaus schon gute Stimmung noch ein wenig hob. Wer Lust hatte, konnte danach noch auf ein Glas Wein in die Innenstadt.

 Am nächsten Tag ging es ins nahe gelegene Euerdorf, anschließend von dort aus auf dem Radweg nach Trimberg, wo nach einem kurzen steilen Anstieg ein herrlicher Ausblick auf die dortige Burgruine als Belohnung wartete. Dann rollte es aber zügig wieder bergab bis nach Elfershausen.

Als dann die zahlreichen größeren und kleineren Parabolspiegel der Erdfunkstation Fuchsstadt zu sehen waren, war es auch nicht mehr weit bis nach Hammelburg, der ältesten Weinstadt Frankens, was natürlich auch wieder eine Einkehr notwendig machte. Gestärkt ging es aus der Stadt hinaus ins Saaletal. Jetzt folgte der Radweg dem Flusslauf und entlang einer Bahnlinie, die Gemünden mit Hammelburg verbindet. Über Untereschenbach mit einer ehemaligen Wehrkirche, Diebach, das idyllische Dorf Morlesau und Michelau waren die Informationen (Schautafel) zu dem geplanten Bau einer Reichsautobahn in den 30-er Jahren und einem noch existenten Brückenpfeiler bei Gräfendorf sehr interessant. Nach einem erneuten kurzen Anstieg ging es genüsslich neben Fluss und Bahnlinie durch Wolfsmünster mit dem gleichnamigen Schloss aus dem 16. Jahrhundert bis zum Ziel in Gemünden am Main.

Der Abschluss fand dann im Laubergarten in Ebelsbach nahe Eltmann mit einer Brotzeit statt. Die Gruppe bedankte sich bei Horst Lochner und Bernd Zimmermann, die die Tour schon 2019 abgefahren und dann geplant hatten und alle freuen sich schon auf die nächste Radtour in 2023.

Bernd Zimmermann

Rückblick auf die Herbstfahrt 2022 ins Heilbronner Land

Die Reisegruppe des Kreisverbandes Bayreuth-Stadt unter Leitung von Bernd Zimmermann fuhr mit einem Luxusbus als erstes zum Freilandmuseum Hohenloher Land. Dort lichtete sich auch der vorher regnerische Himmel und sogar bei etwas Sonne konnten die Museumshäuser besichtigt werden. Sehr viel original erhaltene Stuben und Wohnbeispiele bis in die 80-er Jahre zeigten die zum Teil ärmlichen, aber auch mittelständischen Wohnungsausstattungen. Leider war aufgrund mangelhafter Informationen durch das Museum keine Möglichkeit zur Einkehr gegeben, aber unser langjähriger Busfahrer Dietmar sorgte für schnellen Ersatz in Form von „warmen Wärtschtla, Laabla und Senf(t)“.  

Anschließend folgte die Weiterfahrt nach Gundelsheim. Gundelsheim ist eine Stadt im Landkreis Heilbronn im fränkisch geprägten Nordosten von Baden-Württemberg. Die Deutschordensstadt am Neckar wird eingerahmt von idyllischen Weinbergen. Schloss Horneck, das größte der Neckarschlösser nach Heidelberg und die imposanten Terrassenweinberge am Michaelsberg stellen die Kulisse. Dort genoss die Gruppe nicht nur eine sehr unterhaltsame Stadtführung, sondern auch noch die im Rahmen der Führung stattfindende Weinprobe. Die anschließende Prüfung durch den Winzer, die mit der Auszeichnung zum „Weinzahn“ verbunden war, bestanden alle Teilnehmer mit Bravour. Die Stadtführung mit Weinprobe endete schließlich in einer Besenwirtschaft, in der das erworbene Wissen gleich angewandt werden konnte.  

Nach der Übernachtung in einem mittelalterlichen Fachwerkhaus, unserem Hotel, in dem jedes Zimmer eine eigene Ausstattung und Größe hatte, ging es zur Burg Guttenberg. Die Burg ist eine spätmittelalterliche Höhenburg über Haßmersheim in Baden-Württemberg. Sie wurde nie zerstört und ist seit fast 800 Jahren kontinuierlich bewohnt. Nach einer sehr unterhaltsamen und hochinteressanten Führung durch das Burgmuseum kehrte die Gruppe dort in der Burgschänke ein. Am frühen Nachmittag war eigentlich die Weiterfahrt per Schiff auf dem Neckar nach Bad Wimpfen geplant und bestellt, aber die holländische Reederei war leider sehr unzuverlässig, sodass wir um unseren Anschlusstermin in Bad Wimpfen wahrnehmen zu können, mit dem Bus weiterfuhren. Die gut erhaltene Altstadt mit den vielen Fachwerkbauten, idyllischen Gässchen und der ehemaligen Kaiserpfalz luden zum Bummeln und zur Einkehr ein. Bei der letzten Station unserer Reise, einer Einkehr zum Abendessen in der Fränkischen Schweiz, hatte uns das schlechte Wetter aber wieder eingeholt und es regnete in Strömen.

 

Vielen Dank an Bernd Zimmermann für die Artikel der Radtour und der Herbstfahrt!

euwahlen des Kreisverbandes am 09.03.2022 Nach einem Vierteljahrhundert - Time to say goodbye

Nach einem Vierteljahrhundert - Time to say goodbye

Es war noch im letzten Jahrtausend, als Bernd Zimmermann 1997 zum ersten Vorsitzenden des BLLV Kreisverbandes Bayreuth-Stadt gewählt wurde. Nach 25 Jahre endet jetzt eine Ära.

Bernd Zimmermann übergibt den Vorsitz eines der größten oberfränkischen Kreisverbände an Karoline Haußner und hinterlässt große Fußstapfen.

Unzählige Veranstaltungen hatte unser Bernd im Laufe dieser Zeit organisiert und durchgeführt. Vorstands-und Kreisausschusssitzungen, Mitgliederversammlungen, Fortbildungen oder dienstliche und bildungspolitische Veranstaltungen wechselten mit vielfältigen kollegialen und kulturellen Angeboten. Als erfahrener Reiseleiter war Bernd weit über den Kreisverband Bayreuth-Stadt hinaus bekannt. Er organisierte viele interessante Tagesausflüge, aber auch Wochenendfahrten und Studienreisen, die immer wieder zu reizvollen und zum Teil wenig bekannten Orten führten (z.B. Georgien, Albanien, Sierra Nevada, Nordzypern).

Wer Bernd Zimmermann kennt, weiß, dass ihm auch nach dem Rücktritt als BLLV-Vorsitzender nicht langweilig werden wird. In seinem (Un)Ruhestand ist er weiterhin Leiter des Medienzentrums Bayreuth und kümmert sich um die Unterstützung der Schulen im Bereich der Medienbildung und der IT-Ausstattung. Und auch sein Fahrrad und das Wohnmobil will er in Zukunft häufiger bewegen! Sicher werden auch neue Reiseziele erkundet, die sich dann bald im Angebot des Kreisverbandes wiederfinden. Denn Fahrten und Reisen wird Bernd zum Glück weiterhin für den Kreisverband Bayreuth-Stadt anbieten.

Lieber Bernd, herzlichen Dank für dein großes Engagement und wir hoffen, dass wir uns bald in gebührender Weise von dir verabschieden können. Schön, dass du uns weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehst!